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Neuanfang bei der katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis.

Eigentlich hätte der Vorstand der katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis (KEB) schon vor einigen Monaten neu gewählt werden müssen. Corona bedingt musste die Neuwahl jedoch mehrfach verschoben werden. Am 27.9.2021 war es dann soweit. Auf einer Internetplattform wurde virtuell eine Mitgliederversammlung abgehalten mit Neuwahl des Vorstands und Beirats und der Verabschiedung einer neuen Satzung. 
Dabei trat ein komplett neues Team an mit dem erklärten Ziel durch neue Bildungsformate und Konzepte und einer starken Unterstützung der Mitgliedsorganisationen das Angebot an Maßnahmen der Erwachsenenbildung deutlich auszubauen. 
Die eigentliche Wahl des Vorstands musste in Schriftform erfolgen. 40 Vertreter der Mitgliedsorganisationen beteiligten sich. Am 19. Oktober konnten die Ergebnisse ausgezählt werden. Alle aufgestellten Personen erhielten ein Ergebnis von deutlich über 95 %. der abgegebenen Stimmen. Als erste Vorsitzende wurde Nicole Berg, als zweiter Vorsitzender Karlheinz Faller als weitere Vorstände Karl-Josef Spiecker und Sabrina Penn und als Schriftführerin Jacklin Rosenthal gewählt.
In den Beirat wurden gewählt Cäcilie Reichart, Anneliese Herter und Richard Rentke. 

Nicole Berg bedankte sich bei dem bisherigen Vorstand, insbesondere bei dem ersten Vorsitzenden Josef Oberhuber und der Geschäftsführerin Sigrid Rosenberger für die bisher geleistete Arbeit in schwieriger Zeit.

Insbesondere als Folge von Corona waren die Angebote der Mitglieder der KEB deutlich zurückgegangen. Mit Berufung der neuen Geschäftsführerin Kerstin Gentner, im November letzten Jahres, war es allerdings möglich eine Vielzahl von internetgestützten Maßnahmen anzubieten und umzusetzen. Die neue Vorsitzende Nicole Berg sieht darin einen Neuanfang für die Erwachsenenbildung und will diese Formate weiter ausbauen. Sie wünscht sich darüber hinaus dass die Bildungsbeauftragten der Gemeinden wieder verstärkt Seminare anbieten und auch melden. Sowohl in der Administration als auch in der Konzeption entsprechender Angebote sagte sie starke Unterstützung zu. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung sei durch die Neufassung der Richtsätze zur Bezuschussung von Veranstaltungen bereits getan.

Der zweite Vorsitzende Karlheinz Faller sieht in der neuen Konstellation sehr gute Möglichkeiten die Erwachsenenbildung im Landkreis auszubauen. So wäre zum Beispiel durch eine Intensivierung und Mehrung von Kooperationen mit Organisationen die Bildungsinhalte anbieten eine Steigerung der Teilnehmerzahlen und Lehreinheiten möglich. Man sei offen für entsprechende Gespräche und Vorschläge. Als eine Priorität seiner Arbeit bezeichnete er die Gewinnung von Mitteln aus dem Erwachsenenbildungsförderungsgesetz für Aktivitäten im Landkreis. 

Aufgrund veränderter gesetzlicher und steuerliche Vorschriften hatte Karl-Josef Spieker eine neue Satzung erarbeitet. Diese wurde mit einer deutlichen Mehrheit von der Mitgliederversammlung angenommen. 

Die Überarbeitung und Weiterführung des Qualitätsentwicklungssystems QESplus wurde von Sabrina Penn übernommen. Alle 3 Jahre wird die Qualität der Bildungsarbeit der  KEB durch ein Audit überprüft. Damit wird  die  kontinuierliche Planung und Weiterentwicklung der Qualität der Erwachsenenbildung im Landkreis sichergestellt.

Zum Schluss merkte Nicole Berg an, dass es ab sofort eine ganze Menge zu tun gibt, um das Volumen an Bildungsangeboten wieder auf das Niveau der Zeit vor Corona zu heben. Das Jahr 2022 werde insofern von großer Bedeutung sein.